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Infrastruktur - Arbeitsgrundlagen schaffen

​Was die IT-Branche braucht:
Ein gut ausgebautes Breitbandnetz, qualifizierte Fachkräfte, ein innovatives Umfeld, einen Zugang zu finanziellen Mitteln und als wichtigste Basis freie Datenflüsse.

Was Sachsen-Anhalt bietet: Im gesamten Land soll bis spätestens 2030 ein leistungsfähiges Breitbandnetz ausgebaut – und Sachsen-Anhalt gigabit-fähig sein. Neben dem Glasfaserausbau steht der Mobilfunkausbau auf dem Programm der aktuellen Gigabitstrategie des Landes. Mit dem Ausbau von 5G-Mobilfunknetzen wird die perfekte Basis für Echtzeitkommunikation sowie autonome Prozesse geschaffen.

Überdies punktet Sachsen-Anhalt mit einer starken Hochschullandschaft. In zahlreichen Studiengängen im Bereich der Informations- und Kommunikationswissenschaft werden jedes Jahr Tausende Studenten zu hochqualifizierten Fachkräften ausgebildet. Die Universitäten und Hochschulen Sachsen-Anhalts haben im Bereich der IKT-relevanten Studiengänge einen hervorragenden Ruf. Informatiker, Systemtechniker, Computervisualisten und Elektrotechniker werden im ganzen Land auf Spitzenniveau ausgebildet. Unter anderem der Magdeburger Universitätsstandort landet auf dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik im Ranking regelmäßig unter den besten Deutschlands.

Mehrere Hundert Fachkräfte stehen jedes Jahr nach ihrem Abschluss dem IKT-Arbeitsmarkt zur Verfügung. Damit die hervorragend qualifizierten Arbeitskräfte in Sachsen-Anhalt bleiben, hat sich das Land eine starke Vernetzung von regionalen Arbeitgebern und Studierenden zum Ziel gesetzt. Die Auswahl dynamischer, innovativer Unternehmen im Land ist groß. In neuen Netzwerkstrukturen lernen sich Unternehmer und zukünftige Mitarbeiter kennen.

Vernetzung und Qualifizierung

Um dem Fachkräftemangel darüber hinaus entgegenzuwirken, könnte zu einem Lösungsansatz die „codeacademy“ werden. Dabei würde ergänzend zur regulären IT-Ausbildung in Coder-Intensivkursen das nötige Handwerkszeug für die Softwareentwicklung vermittelt werden. Das Berufsfeld Softwareentwicklung wird stärker in den Vordergrund gerückt – und berufliche Qualifizierung alternativ sowie ergänzend zur akademischen Ausbildung betont. Auf diesem Weg wird ein niedrigschwelliger Einstieg in die Branche möglich, auf welchen anschließend weitere Qualifizierungen folgen können. Auch wer als Akademiker länger nicht auf dem Fachgebiet gearbeitet hat, kann so auf einen erleichterten Wiedereinstieg zählen.

Um IT-Unternehmen in Sachsen-Anhalt eine Perspektive zu eröffnen, wurden verschiedene Förderprogramme an die Branche angepasst. Dazu zählen unter anderem die Programme ‚Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)‘ sowie ‚Sachsen-Anhalt DIGITAL‘. Der Weg zu Risikokapital und öffentlicher Unterstützung soll im Rahmen der IT-Strategie frei gemacht werden.

Arbeitsgrundlage Daten:
Um den entscheidenden Zugang zu offenen Daten zu ermöglichen, muss ein umfangreicher Open Data-Pool geschaffen werden. Da freie Datenflüsse für die IKT-Branche unerlässlich sind, baut das Land seine Datenstrategie immer stärker aus.

Fest steht:
Das Land Sachsen-Anhalt hat sich den infrastrukturellen Ausbau für die Informations- und Kommunikationswirtschaft auf die Fahne geschrieben. Hier werden die Wege in Richtung Innovation geebnet.